GPU- und CPU-Mining für Einsteiger – Coins und Einstellungen für ungenutzte Rechenleistung richtig wählen
Wer mit einem ungenutzten PC minen will, fragt zuerst: „Welchen Coin soll meine GPU oder CPU minen?“ Dieser Einsteiger-Guide erklärt die Arbeitsteilung zwischen GPU und CPU, die Logik der Coin-Auswahl und die Power- und Temperatureinstellungen, bei denen Neulinge am häufigsten danebenliegen.
GPU vs. CPU: Was eignet sich wofür?
GPUs glänzen bei massiv parallelen Berechnungen. Beliebte GPU-freundliche Coins sind:
- KAS (Kaspa), RVN (Ravencoin), ERG (Ergo) und weitere Coins mit GPU-Algorithmen;
- Die Hashrate hängt vor allem vom GPU-Modell ab; VRAM und Kerntakt spielen eine spürbare Rolle.
CPUs haben ihre eigene Spur:
- XMR (Monero) und andere RandomX-Coins sind für CPUs entworfen – GPUs richten dort nichts aus;
- Mehr Kerne bedeuten mehr Hashrate; selbst Büro-PCs können mitmachen.
Ein PC kann auf GPU und CPU gleichzeitig verschiedene Coins minen, jeweils unabhängig konfiguriert. QSHash unterstützt die Modi „nur GPU“, „nur CPU“ und GPU+CPU.
Was bedeutet „automatischer Wechsel zum besten Coin“?
Kurse und Netzwerk-Difficulty ändern sich täglich – heute führt Coin A, morgen Coin B. Manuelles Beobachten ist mühsam und fehleranfällig. Der automatische Wechsel funktioniert so:
- Die umgerechneten Erträge Ihrer Hardware werden über alle unterstützten Coins hinweg laufend verglichen;
- Es wird automatisch zu dem Coin gewechselt, der aktuell mehr abwirft;
- Der Wechsel passiert im Hintergrund, ganz ohne manuelles Zutun.
Für Idle-Mining-Setups heißt das praktisch: „einmal einrichten, vergessen“.
Power und Temperatur: empfohlene Einstellungen für Einsteiger
Beim Mining gilt nicht „je härter, desto besser“ – Power-Limits und Temperaturschutz schützen die Hardware und optimieren das Verhältnis von Ertrag zu Stromkosten:
| Einstellung | Empfehlung für Einsteiger | Warum |
|---|---|---|
| Power-Limit | 70–80 % der Nennleistung | Der Mining-Ertrag steigt nicht linear mit der Leistungsaufnahme; weniger Leistung ist oft effizienter |
| GPU-Temperatur | drosseln bei 75°C / pausieren bei 80°C | Wird automatisch geregelt; bei schlecht gekühlten Rechnern niedriger ansetzen |
| CPU-Auslastung | 1–2 Kerne fürs System freihalten | Hält den Rechner reaktionsschnell |
Welcher Modus: Hintergrund / lautlos / nur im Leerlauf?
- Hintergrund: läuft dauerhaft – für dedizierte Maschinen;
- Lautlos: geringe Last und praktisch unbemerkbar, weicht aus, sobald Sie den PC nutzen;
- Nur im Leerlauf: mint ausschließlich im Leerlauf, pausiert bei Spielen oder hoher Last sofort – die erste Wahl für Heim-PCs und Internetcafés.
Alle drei Modi lassen sich auf der Download-Seite mit einem Klick wählen und jederzeit ändern.
Typische Einsteigerfehler
- Mit Höchstkursen kalkulieren: Kurse schwanken stark; rechnen Sie konservativ;
- Stromkosten ignorieren: Rechner mit hohem Verbrauch lohnen sich in Regionen mit teurem Strom womöglich nicht – erst im Kleinen testen;
- Temperaturschutz weglassen: im Sommer mit schlechter Gehäusebelüftung gefährlich – setzen Sie immer Schwellenwerte;
- Rollout auf nicht autorisierten Rechnern: Firmen- oder Schulgeräte erfordern die Zustimmung des Administrators. Das ist eine rote Linie.
FAQ
F: Kann eine integrierte Grafik minen?
A: Ihre Hashrate ist zu niedrig, um ins Gewicht zu fallen. Nutzen Sie stattdessen den „nur CPU“-Modus mit RandomX-Coins.
F: Macht Mining meinen PC langsam?
A: Nicht im Modus „nur im Leerlauf“ – solange Sie den Rechner nutzen, ist das Mining vollständig pausiert.
F: Wie verwalte ich mehrere PCs?
A: Erzeugen Sie Ihren personalisierten Launcher, installieren Sie ihn im Stapel und überwachen Sie Status und Hashrate aller Geräte an einer Stelle.
Dieser Artikel ist eine technische Referenz, keine Anlageberatung. Coin-Erträge schwanken mit dem Markt. Bewerten Sie rational und nutzen Sie die Software nur auf autorisierten Geräten.
Nutzungshinweis
QSHash bietet Konfiguration und Betrieb nur für autorisierte Geräte. Gesetze, Standortregeln und Stromanforderungen sind unter laufender Administratoraufsicht einzuhalten.